Unsere Geschichte
Chronik der freiwilligen Feuerwehr Eurasburg
Der Kampf gegen die Naturgewalten war seit jeher das Hauptanliegen jeder Feuerwehr. Auch unsere Männer hatten in den vergangenen 90 Jahren immer wieder gegen Feuer oder andere Gefahren zu kämpfen.
So mussten sie in den Jahren zwischen 1920 und 1928 nicht weniger als fünf schwere Brände löschen, bei denen Brandstiftung die Ursache war. Aber auch die Tücken des technischen Fortschritts machten der Wehr zu schaffen. Im Jahre 1925 brannte bei der Familie Westermaier der Stadel. Als Brandursache ist in den Berichten elektrischer Strom angegeben.
Im Jahre 1926, damals im Volksmund auch "Hochwasserjahr" genannt, blieb auch Eurasburg nicht von Flutkatastrophe verschont. So verwandelte am 28. Juli ein fünfstündiger wolkenbruchartiger Regen den Eurasburger Talkessel in einen See. Die meisten Häuser standen unter Wasser, das Vieh konnte oft nur unter Lebensgefahr gerettet werden.
In den letzten Jahren ging die Zahl der größeren Einsätze etwas zurück, wohl nicht zuletzt wegen des Einsatzes neuer Techniken, wie z.B. Blitzableiter, Heuwehrgerät u. ä. und verschärften Feuerschutzmaßnahmen. Trotzdem hatten wir zweimal in Ortsteil Hergertswiesen und einmal in Eurasburg selbst größere Brände zu bekämpfen. Deshalb wird unsere Wehr weiterhin ihre Ausbildung und auch ihre Ausrüstung verbessern, um im Ernstfall getreu ihrem Motto "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" bereit zu sein.
Die Kommandanten unserer Wehr 1893-1901 Georg Losinger |
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